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F√ľhrungen und Workshops

29. Oktober - 4. Dezember 2016: Die Topografie des Imaginären


Vernissage: Freitag, 28.11.2016, 19 Uhr
Einf√ľhrung: Sadhyo Niederberger, Kuratorin

Werkgespr√§ch mit den K√ľnstlerinnen: Sonntag, 13.11.2016, 16 Uhr
Moderation: Marion Strunk, K√ľnstlerin und Kulturwissenschaftlerin

Donnerstagsf√ľhrung: 24.11.2016, 18.30 Uhr

Finissage: Sonntag, 4.12.2016, 12-17 Uhr
F√ľhrung mit den K√ľnstlerinnen: 15 Uhr


Die Topografie des Imaginären:
Vier K√ľnstlerinnen entwerfen Landschaften des Realen und des Imagin√§ren. Aus unterschiedlichen Perspektiven suchen sie neue Sichten auf die Strukturen der Natur und √ľbersetzen ihre Wahrnehmung von Naturph√§nomenen in die Sprache der Bildenden Kunst. Die vier Aargauer K√ľnstlerinnen Esther Amrein, Andrina J√∂rg, Arlette Ochsner und Sadhyo Niederberger geh√∂ren zum Kuratorinnenteam TRUDELHAUS Baden. Als Initiantinnen dieser Produzentinnengalerie zeigen sie im Rahmen eines Austausch¬≠ projektes ihre Werke in der Kunsthalle Vebikus.

Einladungsflyer


Esther Amrein (*1968). Esther Amreins Schaffen basiert auf der Untersuchung von Erscheinungsformen der Linie und deren Transformation. Mit Graphit oder Tusche, Videoaufnahme, Faden, Schere oder mit einem selbstgebauten Movographen verfolgt Esther Amrein den Strich und dessen Verflechtungen. Als wolkige Teppiche erscheint durch ein unendlich gewebtes Liniengeflecht eine imagin√§re Landschaft, bodenlos, fast schwebend l√∂sen sich klassische Perspektive und √ľbliche Seh¬≠weisen auf. Verschlungene Rasterfl√§chen f√ľgen sich zu k√∂rperhaften, liegenden und h√§ngenden Objekten und ziehen den Blick auf die Leerr√§ume, die sich als Volumen pr√§sentieren. Mit filigranen, rhythmischen Pendelzeichnungen wird der Begriff der Zeichnung und der Zeit thematisiert.

Andrina J√∂rg (*1969). Andrina J√∂rg postiert in der Vebikus Kunsthalle ein Treibhaus, in welchem eigen¬≠artige Pflanzen √ľber die Pflanzt√∂pfe und sich selber hinaus zu wachsen scheinen und imagin√§r zu wuchern beginnen. Die Betrachtenden sehen sich mit einem Ort konfrontiert, der ‚Äď halb Labor, halb Treibhaus ‚Äď Ausw√ľchse der Zukunft er¬≠ahnen l√§sst und Gedanken an Neophytenplagen, neuartige Genmanipulationen oder naturwissenschaftliche Versuchsanlagen in die N√§he bringt. Ein √§stheti¬≠sches Spiel mit Farben, Formen und Materialien unserer Konsumgesellschaft wird in der eingekapselten Plastikwelt in seinen Variations¬≠ und Kombinations¬≠m√∂glichkeiten vorgef√ľhrt. Andrina J√∂rg setzt sich mit dem Landschafts¬≠- und Naturbegriff auseinander, der angesichts k√ľnstlicher √úberformungen und technischer Errungenschaften je l√§nger je schwieriger zu definieren ist.

Esther Amrein


Andrina Jörg




Sadhyo Niederberger (*1962). Der Werkzyklus Bildz√ľchtungen f√ľhrt Sadhyo Niederberger zu ungewohntem Umgang mit Farbe. Die K√ľnstlerin, die sich in ihrer Arbeit meist auf der Schnitt¬≠stelle verschiedener Medien bewegt, widmet sich in diesem Werk den Kompo¬≠nenten der Malerei, indem sie diese auf Faden und fl√ľssige Farbe reduziert. Es sind Untersuchungen zum Verhalten von Farbe im Raum und Interpretationen von Malerei und Objekt. Dabei tauchen Themen des Verh√ľllens, der Durchsicht, der Vernetzung und der Frage nach dem Haltenden und dem Gehaltenen auf. Sadhyo Niederberger ist nebst ihrer k√ľnstlerischen T√§tigkeit seit 2005 als freischaffende Kuratorin in Institutionen und Off-¬≠Spaces t√§tig. Die Ausstellung Topografie des Imagin√§ren ist von Sadhyo Niederberger kuratiert.

Arlette Ochsner (*1960). Linea Ex Machina, THE LINE und downunder sind drei zusammenh√§ngende, multimediale Projekte, die seit 2002 von Arlette Ochsner initiiert und mit ver¬≠schiedenen Medien umgesetzt und realisiert werden. Die K√ľnstlerin verbindet in ihrem Werk skulpturale Arbeit mit digitalen Medien und schafft Verbindungen von realen und fiktiven R√§umen. Sie beansprucht dabei die tatkr√§ftige Mitarbeit von Helferinnen ebenso wie die Imagination der Betrachter. Die Projekte kreisen um Fragen des Originals in der Kunst, dem ideellen und materiellen Wert k√ľnst¬≠lerischer Arbeit wie auch um Themen des Kunstmarktes und dessen Methoden. Als k√ľnstlerische Form nutzt Arlette Ochsner zudem virtuelle Gemeinschaften und M√∂glichkeiten des Internets.

Arlette Ochsner


Sadhyo Niederberger






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Vebikus Kunsthalle Schaffhausen, Kulturzentrum Kammgarn, Baumgartenstrasse 19, Postfach, CH-8201 Schaffhausen
Öffnungszeiten: Donnerstag 18 - 20 Uhr, Freitag 16 - 18 Uhr, Samstag / Sonntag 12 - 16 Uhr